Radio am Bötschenberg
  Besuch beim NDR
 

Radio-AG des GaBö zu Besuch beim NDR


Die Schülerinnen und Schüler der Radio-AG des Gymnasiums am Bötschenberg haben schon einige Erfahrungen im Radiomachen und wissen, was ein „gebauter Beitrag“ ist oder wie man einen „O-Ton“ schneidet. Inzwischen gibt es die Radio AG seit fast vier Jahren und in wechselnden Redaktionsteams hatte man z.B. Gelegenheit vom Tag „Profis an der Schule“ oder als Landtagsredaktion aus dem Niedersächsischen Landtag zu berichten. Die meisten Beiträge der Jungredakteure werden jedoch „nur“ im Internet veröffentlicht. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Schüler/innen unbedingt wissen wollten: Wie machen die Profis eigentlich Radio?

Dazu wurde ihnen jetzt vom NDR die Gelegenheit gegeben. Die Studioleiterin des NDR-Studios in Braunschweig, Martina Schimmelpenning, fand die Arbeit der Jungredakteure so gut und unterstützenswert, dass sie ihnen einen Blick hinter die Kulissen des Studios erlaubte. So konnten die Schüler live miterleben, wie eine Nachrichtensendung entsteht und über den Äther geht und wie die Redaktionsarbeit der Profis aussieht. Außerdem durften sie auch das Fernsehteam dabei beobachten, wie ein Fernsehbeitrag gemacht wird. Die Schüler waren überrascht zu hören, dass man an einem Filmbeitrag von ca. 1,30 Minuten Länge einen ganzen Tag lang arbeiten muss.

Geführt wurde die Schülergruppe von Chefredakteur Dr. Andreas Döring, der den Nachwuchs zunächst einmal über die Ausbildung zum Journalisten informierte. Im Studio in Braunschweig arbeiten nur drei festangestellte Redakteure. Daneben gibt es 23 freie Mitarbeiter, die den größten Teil der Beiträge  produzieren.

Die Schüler wurden über das Sendegebiet und die Zielgruppen des Senders informiert, die sehr unterschiedlich sind und durch die verschiedenen Senderprofile (von NDR 1, über NDR Info bis zu N-JOY) abgedeckt werden. Sie erfuhren etwas über die Entstehung von Nachrichten (von der Agenturmeldung bis zum Beitrag), schauten Redakteuren, Moderatoren und Nachrichtensprechern über die Schulter, stellten Fragen und durften sich im Sendestudio umsehen.

Besonders interessant fanden die Schüler die Einstellung der Rundfunkmacher zur Zeit: Diese läuft nämlich meistens rückwärts ab. Denn sie wird durch die Formate bestimmt, die z.B. eine oder drei oder auch fünfzehn Minuten lang sind. Alles, was produziert oder gesagt wird, muss in das Format hineinpassen. Deshalb schaut man in einem Radiostudio oft auf eine rückwärtslaufende Uhr.

Zum Schluss ermunterte Andreas Döring die Schüler dazu, bei interessanten und aktuellen lokalpolitischen Themen ruhig mal beim NDR anzurufen. Vielleicht kann man ja auch mal als Schüler einen Beitrag beim NDR platzieren. Das wäre doch was.

 
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